CDU-Fraktion zu Besuch im Hort

Am Dienstag, den 21. Juli hat die komplette CDU-Fraktion dem Hort in der Astrid-Lindgren-Schule einen Besuch abgestattet.
Hintergrund hierfür: Die Gemeinde rechnet in naher Zukunft mit stark steigenden Schülerzahlen, somit werden die Räumlichkeiten im Schulgebäude knapp. Deshalb steht die Überlegung im Raum, den Hort in einem anderen Gebäude, eventuell einer zukünftigen Mensa, unterzubringen.
Diese Überlegung nahm der CDU-Fraktionsvorsitzende Rainer Kleinknecht zum Anlass, sich die Räumlichkeiten in Bezug auf den Hort mit den Gemeinderätinnen Daniela Baumgärtner-Bauer, Ilona Schondelmaier und Vanessa Gruber vor Ort anzuschauen.
Die Räumlichkeiten für den regulären Schulbetrieb gelten laut Gemeindeverwaltung aktuell noch als ausreichend. Jedoch werden schon bald die Kindergartenkinder eingeschult werden, für die unter anderem extra das Kinderhaus Zwergenland gebaut wurde. Dann wird es eng, weshalb aus Sicht der CDU-Fraktion das Thema „Platzbedarf“ für Schule, Hort und Kernzeitbetreuung zeitnah angegangen werden muss. „Wir müssen jetzt handeln, bevor wir wieder unter starkem Zeitdruck geraten, denn Zeitdruck bedeutet Notlösungen – die wollen wir nicht !“, erläuterte Rainer Kleinknecht. Deshalb begrüßt die CDU-Fraktion es ausdrücklich, dass der neue Bürgermeister Marcus Kohler den Ball aufnimmt und diese Thematik bei der im Herbst stattfindenden Klausurtagung auf die Tagesordnung setzt.
Neben der Raumthematik haben sich die Gemeinderäte natürlich auch über die Arbeit im Hort informiert, Anregungen aufgenommen und über die zukünftige Ausrichtung des Horts gesprochen. Denn eines ist klar: Die Zahlen für die Hortnutzung werden weiter steigen ! Vor Corona haben 112 Kinder (allein 52 Kinder davon waren Erstklässler) die Einrichtung genutzt. In der Mittagspause werden teilweise bis zu 50 Essen ausgegeben. So viel, dass wegen der beengten Raumsituation in zwei Schichten gegessen wird – und dieser Raum für andere Aktivitäten leider zwei Stunden lang nicht anders genutzt werden kann. Man merkt vor Ort: Der Platz reicht für so hohe Anmeldezahlen kaum aus, wird bei den zukünftig erwarteten Kinderzahlen sich räumlich so oder so umorientieren müssen. Somit wartet noch viel Planungsarbeit auf die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat.

Auf diesem Wege bedankt sich die CDU-Fraktion bei den Hort-Mitarbeitern für ihre von allen Seiten viel gelobte Arbeit und das große Engagement. Wir wissen das mehr als zu schätzen !


Im Hort wurde mit „Corona“-Abstand über die aktuelle und zukünftige Ausrichtung des Horts diskutiert.
Foto: Vanessa Gruber

« Interview mit Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann: Kein Sprung vom 10-Meterbrett Ferienbeginn in Baden-Württemberg »