von Manfred Häffner


v.l.n.r.: Karl-Heinrich Schumacher, Timo Obhof, Monika Mohr, Martin Böser, Rainer Wagner, Manfred Häffner, Matthias Sparn

Bei ca. 30 Grad fand die letzte Sitzung unserer Fraktion vor der Sommerpause statt – zur Freude der vollständig anwesenden Fraktionsmitglieder unter freiem Himmel. Da keine Sitzung des Gemeinderats ansteht, gab es keine feste Tagesordnung, dafür aber einen Meinungs- und Informationsaustausch – am Ende in gemütlicher Runde mit flüssiger und fester Nahrung.
Zunächst war innerhalb der Fraktion abzustimmen, wie wir uns auf die kommenden Wintermonate hinsichtlich des zu erwartenden Energie-Engpasses aufstellen wollen. Hierzu gibt es eine Reihe von Vorschlägen seitens der Verwaltung, über die trotz Sommerpause noch entschieden werden muss, um mit entsprechenden Vorkehrungen nicht in Verzug zu geraten. Im Zentrum der Thematik steht die Frage, wie sich eine eventuelle Gasmangellage ab dem kommenden Herbst auf unseren Gemeindealltag auswirken würde.
Erschwert wird die Beurteilung der Lage durch unterschiedliche Aussagen aus der Fachwelt. So hatte beispielsweise der Präsident der Bundesnetzagentur Klaus Müller an die privaten Haushalte appelliert, nicht mit Strom zu heizen. Das sei keine kluge Idee. Zuvor hatte er angekündigt, die Gaszufuhr an die privaten Haushalte bei Bedarf drosseln zu wollen. Andere Stimmen aus dem Bereich der Energieversorgung warnen vor einem Zusammenbruch der Strom-Netze, wenn zu viele Elektroheizungen betrieben werden.
Hiobsbotschaften und Panikmache helfen uns nicht weiter. Letztlich bräuchten wir einigermaßen verlässliche Informationen und realistische Bewertungen und keine verunsichernde Szenariendarstellungen. Wir gehen dennoch davon aus, dass wir uns auf den kommenden Winter mit sinnvollen Maßnahmen gut vorbereiten, um bei Bedarf entsprechend reagieren und helfen zu können. Hierzu erwarten wir noch konkrete Einschätzungen und Hinweise seitens der Bundes- und Landesregierung sowie von den Energieversorgern.

« „Blitzlichter“ aus der Sitzung des Gemeinderats am 18. Juli 2022 CDU Forst besucht den Europaabgeordneten Daniel Caspary (CDU) im Europäischen Parlament in Straßburg »