von Manfred Häffner

Die CDU-Fraktion beantragt, die Erstellung einer „Starkregengefahrenkarte“ durch ein kompetentes Planungsbüro anfertigen zu lassen, um entsprechende Maßnahmen gegen Hochwassergefahren veranlassen zu können.

Begründung:

  1. Starkregen kann jede Gemeinde treffen. Bei extremen Unwettern ist die Kanalisation von elementarer Bedeutung. Leider fällt diese erfahrungsgemäß dann aber aufgrund unterschiedlicher Ursachen - z.B. wegen Verstopfungen durch angeschwemmtes Material - aus.
  2. In dieser Hinsicht die Kanalisation auf extreme Unwetter auszulegen stößt an finanzielle Machbarkeitsgrenzen. Es ist daher sinnvoll, eine „Starkregengefahrenkarte“ vorzuhalten. Auf ihr werden in einem digitalen Geländemodell neuralgische Punkte erfasst. Aufgrund dieser Identifizierung sind wirksame Gegenmaßnahmen möglich, z.B. wie man durch bauliche Vorrichtungen das Wasser in eine andere Richtung ableiten könnte, um bestimmte Bereiche zu schützen. Auch die Bürger können anhand der Erhebungen Maßnahmen zur Eigenvorsorge treffen. Die Gefahrenkarte geht von der Grundannahme aus, dass die Kanalisation kein Wasser mehr aufnehmen kann.
  3. Die Auftragsvergabe an ein Planungsbüro wird mit 70% durch das Land bezuschusst.

Für die CDU Fraktion
Manfred Häffner, Fraktionsvorsitzender

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